Besuch im Seniorenzentrum Lieblos

Die meisten Menschen im Alter möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. In den meisten Fällen übernehmen bei Pflegebedürftigkeit die Angehörigen die Aufgaben. Doch nicht immer ist das die beste Lösung. Pflege bringt viele Menschen an die Grenzen der Belastbarkeit und oft wohnen die nächsten Angehörigen nicht in unmittelbarer Nähe. Es ist also schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu finden, seinen Wohnort in ein Seniorenzentrum zu verlegen.

Der Bürgermeisterkandidat Stefan Ament und CDU Vorsitzende Ursula Neumann besuchten das Seniorenzentrum in Lieblos.  Bei einem Gespräch mit Herrn Mandt, dem Leiter der Senioreneinrichtung Lieblos und der Einrichtungsbeirätin  (früher Heimbeirat) Rosemarie Knutzen wurde das Thema Wohnen im Alter diskutiert. Herr  Mandt wies darauf hin, dass er das Haus gerne öffne, die Bewohner sollen so oft wie möglich Kontakte im Dorf pflegen, andererseits sind Gäste immer gern gesehen. Bedingt durch eine dünne Personaldecke kann es gar nicht genug Ehrenamt geben, um die Bedürfnisse der Bewohner abzudecken, dies geschieht bei gemeinsamen Sing- und Spielenachmittagen.

Herr Mandt sprach die Nachwuchsprobleme in den Pflegeberufen an, unangemessene Bezahlung und vor allem der stressige Arbeitsalltag sind ein Grund, dass freistehende Arbeitsplätze nicht immer besetzt werden können.  Die externe Einrichtungsbeirätin Frau Knutzen beobachtet diesen Vorgang sehr genau: „die Politik muss endlich mal wachgerüttelt werden, es gibt immer mehr alte Menschen, die gut untergebracht werden müssen.“ Die Ansprüche sind gewachsen und es wird erwartet, dass adäquate Plätze mit 24 Stunden Service angeboten werden.  Ein Traum von Rosemarie Knutzen ist es, dass kleine Fachwerkhaus im Außenbereich zu renovieren und in ein Cafe umzugestalten, hier wäre ein idealer Treffpunkt für Bürger und Bewohner des Seniorenzentrums. Diese Idee findet Anklang bei Stefan Ament und er sicherte Unterstützung zu.

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