Klausur der CDU-Gründau

Fraktionschef Heger sieht die Christdemokraten sehr gut aufgestellt.

Vor dem Hintergrund der kommenden Kommunalwahl im Frühjahr nächsten Jahres trafen sich jüngst die Funktionsträger der Gründauer Christdemokraten zu einer Klausurtagung, bei der die grundlegende Vorgehensweise diskutiert und beschlossen wurde.

„ Wir haben sehr konstruktiv und zielführend gearbeitet“, so das Fazit von Fraktionschef Johannes Heger, „ und ich bin mir sicher, dass wir sowohl programmatisch als auch personell gut aufgestellt sein werden“. Neben vielen aktuellen Themen konzentriert sich die CDU insbesondere auf einige für Gründau elementare Schwerpunkte. Demnach wolle man seitens der Christdemokraten Maßnahmen vornehmen, um die teilweise verwaisten Dorfkerne neu zu beleben. Gemäß dem Gründauer Slogan „Gemeinde im Grünen“ setze sich die CDU darüber hinaus für den Erhalt der Wohn- und Freizeitqualität ein und dulde keine weiteren Eingriffe in die „ökologische grüne Lunge“ mit irreparablen Auswirkungen für Mensch und Tier. „Mit den fünf Windkrafträdern an den Vier Fichten sowie Biogas- und Wasserkraftanlagen hat Gründau bereits jetzt schon einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Energiewende geleistet. Den Zubau zusätzlicher Anlagen und den damit verbundenen Kahlschlag an der Natur lehnen wir daher kategorisch ab“, lautet die eindeutige Botschaft des Parteivorsitzenden Christoph Engel. Auch gelte es bei zunehmendem Wettbewerb mit den Nachbarkommunen, schlüssige Konzepte und Anreize zu schaffen, um gerade die Ansiedlung von mittelständischem Gewerbe als Triebfeder der Wirtschaft zu fördern und zu intensivieren. Zum Ausklang der Klausur wurde das breite Spektrum des demographischen Wandels behandelt. „Alle Teilnehmer“, so Engel, „waren sich einig, dass uns die immer älter werdende Gesellschaft in fast allen Bereichen vor große Herausforderungen stellen wird, und deren Auswirkungen und Einflüsse wir auch in Gründau schultern müssen“.

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