Die angekündigte Ortsbegehung des Bürgermeisterkandidaten Stefan Ament in Rothenbergen erfreute sich trotz der winterlichen Temperaturen zahlreicher Besucher. Stefan Ament erläuterte den Anwesenden die geplanten Baumaßnahmen am Kindergarten „Sonnenschein“, die im Zuge der U3-Betreuung notwendig werden. Neben jeweils zwei neuen Ruhe- und Gruppenräumen muss in diesem Zusammenhang auch der Sozialraum für die Erzieherinnen erweitert werden. Obwohl Gründau mit den 20 zusätzlichen Plätzen, die in dieser Einrichtung geschaffen werden, mehr als 75% Angebotsabdeckung für die U3 Kinder erreicht, ist fürStefan Ament auch wichtig, dass das Angebot der Tagesmütter wegen der sehr flexiblen Betreuungsmöglichkeiten weiterhin gefördert wird.

Am Standort des geplanten Kreisverkehrs konnten sich alle Anwesenden von der dort vorherrschenden Verkehrssituation ein eigenes Bild machen. Stefan Ament informierte dabei über den Verlauf und die entsprechenden Ergebnisse der jüngsten Rothenberger Ortsbeiratssitzung.Er wies darauf hin, dass der Ortsbeirat das empfohleneVerkehrs-Konzept abgelehnt habe. Insbesondere ging er auf den Vorschlag von drei Zebrastreifen ein, dessen Realisierungmehr Sicherheit beim Überqueren der Straße bringen würde, und der schließlich auch von allen  Beteiligten einvernehmlich begrüßt worden sei. „Leider fand diese sinnvolle Lösung dann doch keine Zustimmung, weil der Antrag des ehemaligen Ortsvorstehers Eduard Beschorner, getrennt über Kreisel und Querungshilfen für Fußgänger abstimmen zu lassen, bei Ortsvorsteher Porstner keine Beachtung fand“, so das Ortsbeiratsmitglied Ursula Neumann.

Als nächste Station besichtigte die Gruppe den Friedhof in Rothenbergen, auf dem seit dem vergangenen Jahr eine Urnenbestattung unter Bäumen möglich ist. Diesen Wunsch äußern immer mehr Menschen,deren nächsteAngehörigensich nur noch bedingt um die Gräber in dem dafür notwendigen Maße kümmern können. Im Gegensatz zu alternativen Bestattungen im Wald, hat diese Lösung den Vorteil, dassdie vorhandene Infrastruktur genutzt und somit keine neuen größeren Investitionen notwendig werden. Der Friedhof als zentraler Ort des stillen Gedenkens wird dadurch gestärkt.

Zum Ausklang machten Stefan Ament und die Teilnehmer des Rundgangs Halt im Mehrgenerationenhaus „Kleiner Anton“, wo man sich bei warmen Würstchen und Getränken über die unterschiedlichen Themen austauschte. Dabei wurde der Bürgermeisterkandidat gefragt, weshalb er im Gegensatz zu seinem Mitbewerber der SPD noch nicht plakatiert habe. „Mir wurde seitens der Verwaltung der 26.01.2013 als frühester Termin genannt“, war seine deutliche Antwort, „und ich pflege eben, Termine auch einzuhalten“.

Über weitere Termine mit dem Bürgermeisterkandidaten können Sie sich auf www.stefan-ament.de informieren.

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