Selbstgefällige schönfärberei der Gründauer SPD

„Lässt man sich den jüngsten Pressebericht der Gründauer SPD auf der Zunge zergehen, dann müsste man bei naiver Betrachtung eigentlich annehmen, die SPD wäre ein Glücksfall für Gründau“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU, Johannes Heger, und lässt die Antwort zunächst offen. 
Und Heger weiter: „Doch die einzige unstrittige These ist, dass sich Gründau in der Tat zu einer Vorzeigegemeinde in der Main-Kinzig-Region mit einem hohen Wohn- und Freizeit-Wert sowie einer hervorragenden Infrastruktur entwickelt hat.

Aber was hat die SPD wirklich dazu beigetragen?
Zur Erinnerung: Die Gründauer Genossen sind seit Mitte 2011 in der politischen Verantwortung und hatten sich seinerzeit in das „gemachte Nest“ gesetzt, das die langjährige Koalition von CDU und FWG im Zusammenspiel mit Bürgermeister Georg Meyer mit höchstem Komfort hinterlassen hatte. Die Sozialdemokraten verschaukeln sich und die Öffentlichkeit, wenn sie nun behaupten, die positive Entwicklung Gründaus wäre ausschließlich ihrer Arbeit geschuldet.
Denn die richtigen Weichen wurden bereits viele Jahre zuvor –ohne Zutun der SPD- mit Ideen, Weitblick und sparsamen Handeln gestellt und somit die Basis für die heutigen ausgezeichneten Rahmenbedingungen Gründaus geschaffen. Als Erfolgsfaktoren erwiesen sich dabei insbesondere die geringen Verwaltungs- und Nutzungsgebühren sowie die niedrigen Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer. Ob Gewerbeansiedlungen oder Neubaugebiete, ob KITA-Angebote oder Schülerbetreuung, ob Umgehungsstraße oder Golfanlage, ob Seniorenarbeit oder Kooperationsmodelle mit Schulen und Kirchen, das entsprechende Portfolio und die jeweiligen Umsetzungen trugen stets die Handschrift von CDU und FWG.
Auf diesem Ruhekissen nebst komfortablem Rücklagen-Polster hat es sich die SPD zwischenzeitlich bequem gemacht und das Tagesgeschäft mehr schlecht als recht verwaltet, und die einzigen, die dabei stören, sind die jeweils amtierenden Bürgermeister und die politische Opposition.
Denn diese stellen sich mitunter quer, wenn es beispielsweise darum geht, ideologieträchtige Querschläger der SPD wie die unsägliche KITA-Gebührenbefreiung zu verhindern, die keinerlei Nutzen generiert, aber dafür der Gemeinde umso mehr nachhaltige Kosten verursacht.
Wenn sich die Herren Kroth und Schubert bei den Gemeindehaushalten urplötzlich selbst applaudieren und sich mit fremden Federn zu schmücken versuchen, so gilt hervorzuheben, dass gerade der Haushalt 2013 wegen seiner „konservativen“ Planung, nämlich die Einnahmen vorsichtig zu kalkulieren, von den Genossen, seinerzeit als inakzeptabel und als falscher Ansatz vehement kritisiert wurde.
Die ursprüngliche Zielstellung der SPD, nur noch an ausgeglichenen Haushalten festhalten zu wollen, wird mit diesem Verhalten konterkariert und nun klammheimlich zu den Akten gelegt. Hier zumindest scheint die SPD lernfähig zu sein, denn ein ausgeglichener Haushalt erfordert einen sparsamen Umgang mit den Finanzmitteln, und der ist mit den ausgabeintensiven Wünschen und Wahlgeschenken der Gründauer SPD beileibe nicht zu realisieren“, ist sich Johannes Heger abschließend sicher.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben