Wenn sich der Fraktionsvorsitzende der Gründauer SPD über das Verhalten von Bürgermeister Gerald Helfrich im KITA- Gebührenstreit aufregt und sich als selbsternannter Anwalt der Gerechtigkeit für „höhere Weihen“ aufzuspielen versucht, dann sei dies nur eine Seite der Medaille, so die Antwort der CDU auf die jüngste Pressemitteilung der SPD.

„Dies rechtfertigt andererseits aber noch lange nicht die rüden verbalen Angriffe auf den Gründauer Rathauschef in der Gemeindevertretung und den Medien“, fügt der CDU-Vorsitzende Christoph Engel an. Damit habe die SPD nach diversen Ausfallerscheinungen in der Gemeindevertretung endgültig die Bühne des Anstandes und des Respekts verlassen, zumal die Mehrheitsfraktion aktuell noch nicht einmal davor zurückschrecke, Helfrich sogar Parteilichkeit vorzuwerfen. Und Engel weiter: „Schuberts Verhaltensmuster ist auffällig und symptomatisch, aber leicht zu durchschauen. Immer dann, wenn seine chronische Besserwisserei sich als Luftblase erweist, zielt er mit seinen unkontrollierten und rücksichtslosen Rundumschlägen auf genau die Personen, die ihm mit guten Argumenten entgegentreten. Die nachgelagerte Diskussion um die KITA-Gebühren belegt dies exemplarisch.Demokratieverständnis und Kritikfähigkeit sehen in der Tat anders aus. Denn es spricht für Bürgermeister Helfrich und seine Verantwortung für das Gründauer Gemeinwohl, dass er -wie die CDU- stets um Schadensbegrenzung bemüht war, auch und gerade weil er wusste, dass die Umsetzung des irrwitzigen KITA-Beschlusses keinerlei Nutzen bringen, aber immense Kosten verursachen würde. Daraus hätte die beratungsresistente SPD eigentlich die richtigen Lehren ziehen sollen, denn ihre öffentlich ausgetragene Bürgermeister-Schelte hat nämlich am Ende des Tages nur dem Ansehen von Gründau und seinem Bürgermeister geschadet."
"Die aufgesetzten empörten Reaktionen der SPD in diesen Tagen sind daher nichts anderes als wohlfeiler Populismus“, so der CDU-Parteichef abschließend.

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