Seniorenarbeit in Gründau mit guter Perspektive

Mehrgenerationenhaus Anton plant Ausweitung der Demenzbetreuung.

Sabine Zoller  und Gudrun Iffland vom Mehrgenerationenhaus Anton zu Gast bei der CDU-Fraktion.
Sabine Zoller und Gudrun Iffland vom Mehrgenerationenhaus Anton zu Gast bei der CDU-Fraktion.

Im Rahmen der jüngsten Fraktionsklausur der Gründauer Christdemokraten wurde insbesondere die Situation der Senioren in Gründau thematisch aufgearbeitet. Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels unserer Gesellschaft, der auch vor Gründau keinesfalls Halt macht, werden die Herausforderungen für die ältere Generation immer vielfältiger. Glücklicherweise fühlen sich die meisten Seniorinnen und Senioren in Gründau noch fit und blicken aktiv und selbstbewusst in die Zukunft.

Gleichwohl steigt mit dem Älterwerden die Zahl derer, die mittel- und unmittelbar auf die Hilfe und Unterstützung Dritter angewiesen sind. Hauptsächlich die rasante Entwicklung bei den Demenzerkrankungen zeigt überdeutlich, wo zukünftig die Schwerpunkte der Betreuung zu positionieren sind.
Genau darauf hat das Mehrgenerationenhaus Anton bereits Anfang 2011 reagiert und mit seinem Betreuungsangebot „Cafe Kränzchen“ neue Wege beschritten. Seitdem werden dort Menschen betreut, die an Demenz erkrankt sind und unter reduzierter Alltagskompetenz leiden, aber noch nicht schwer pflegebedürftig sind. Aufgrund der eingeschränkten Nutzung der Räumlichkeiten im Rothenberger Haus kann jedoch aktuell die Betreuung nicht so gestaltet werden wie sie eigentlich der zunehmenden Nachfrage angemessen wäre. „Mit Verfügbarkeit der neuen Räume im Sozialzentrum Hain-Gründau können wir diese Problematik endlich lösen und unsere Demenzbetreuung demnächst auf neue Beine stellen und bedarfsgerechter anbieten“, freut sich Sabine Zoller vom Vorstand des Mehrgenerationenhauses Anton, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Gudrun Iffland das neue Konzept der Demenzversorgung der CDU-Fraktion vorstellte. „Das Konzept ist überzeugend und zeigt mir, dass der Anton im besonderen, aber auch die Gemeinde im allgemeinen sich auf einem guten Weg befinden“, so das Fazit von CDU-Vorstandsmitglied Helga Petzold.

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