Gründauer CDU lässt Ausweichstrecken prüfen

13-monatige Vollsperrung der K903 zwischen Rothenbergen und Niedermittlau

Kinzigbrücke an der K903
Kinzigbrücke an der K903
Wie Bürgermeister Gerald Helfrich in der letzten Rothenberger Ortsbeiratssitzung informierte, wird der Bahnhof Niedermittlau ab Mai diesen Jahres für die Gründauer Autofahrer nur noch über weitläufige Umleitungen via Langenselbold oder Gelnhausen zu erreichen sein. Grund hierfür ist die überfällige Sanierung der Kinzigbrücke an der Kreisstraße zwischen Rothenbergen und Niedermittlau, die eine mindestens 13-monatige Vollsperrung notwendig macht. „Dies ist in der Tat eine Zumutung für alle Pendler und sollte in dieser Form nicht so einfach hingenommen werden“, so die Gründauer CDU-Vorsitzende Ursula Neumann, „zumal gerade auch die ortsansässigen Landwirte auf kurze Wege angewiesen sind, um ihre Felder jenseits der Kinzig zu bewirtschaften“.

Um diese untragbare Verkehrssituation doch noch zu entspannen und einer tragfähigen Lösung zuzuführen, hat die CDU-Fraktion in der jüngsten Gemeindevertretersitzung einen Dringlichkeitsantrag mit möglichen Alternativvorschlägen auf den Weg gebracht, die die Belastungen für die Pendler und Landwirte merklich reduzieren sollen. Darin wird der Gemeindevorstand beauftragt, umgehend mit allen beteiligten Behörden die befristete Freigabe der befestigten (Anlieger-)Straße vom Gewerbegebiet Rothenbergen über die Eisenbahnbrücke zum Gewerbegebiet Hofacker/ Edeka/Norma zu erreichen. Ziel solle es sein, zum Sperrungsbeginn im Sommer 2014 eine Alternativstrecke für die Gründauer Bürger Richtung Niedermittlau zur Verfügung zu stellen, bis die Baumaßnahme abgeschlossen ist. Die Straße erfülle alle Voraussetzungen für Pkw-Straßenverkehr, da sie aktuell für Anliegerverkehr freigegeben sei. Auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen werde sie dauernd genutzt. Ein Tempolimit auf 30 km/h sollte dabei den Straßenzustand berücksichtigen und die Verkehrssicherheit sicherstellen. Radfahrer können zunächst den Radweg nach Niedermittlau über die Holzbrücke nutzen. Parallel solle ebenfalls zeitnah geprüft werden, ob alternativ ein eingeschränkter Verkehr mit Umbau- bzw. Verstärkungs-Maßnahmen über die Speckebrücke für Pkw und/oder Landmaschinen möglich ist. CDU-Fraktionschef Heger zeigt sich optimistisch: „Mit Wille und Einsatz sollten wir eigentlich gemeinsam eine vernünftige Lösung finden können“.

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