CDU fordert weitere Betreuungsangebote an Gründauer Schulen

An allen Grundschulen in Gründau gibt es Fördervereine, die den Schülern eine Betreuung vor und nach dem Unterricht sowie ein Mittagessen anbieten.  Diese Angebote  werden immer stärker genutzt, sodass  die vorhandenen Kapazitäten mittlerweile  nicht mehr ausreichen.  Auch das Mehrgenerationenhaus  Anton kann keine weiteren Kinder mehr in der Hortbetreuung übernehmen, da auch hier die vorhandenen Räumlichkeiten aus allen Nähten platzen.  Die CDU Vorsitzende  Ursula Neumann  wies in der letzten Gemeindevertretersitzung  darauf hin, dass  sowohl in Lieblos als auch in Rothenbergen weitaus mehr Kinder die Betreuung in Anspruch nehmen als eigentlich Plätze zur Verfügung stehen.  Zudem wird die Not größer, denn weitere Anmeldungen befinden sich bereits auf der Warteliste.

Neumann hält den Zustand für desolat, wenn nicht einmal jedes Kind einen Sitzplatz zur Verfügung hat. Besonders kritisch wird es werden, wenn die kalte Jahreszeit kommt, und die Kinder sich nicht mehr soviel draußen aufhalten können.

Die CDU Vorsitzende weist auf das gute und zuverlässige Angebot der Gemeinde hin, solange die Kinder den Kindergarten besuchen. Aber auch in der Schule sollte ein adäquates Angebot vorhanden sein, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet ist. Die Schüler sollen im Hort eine Förderung außerhalb des Unterrichts erhalten, die ihnen die Bewältigung der Schule erleichtert. Betreuungsangebote an Grundschulen, und in Rothenbergen gilt dies auch für Haupt- und Realschüler, sind Teil eines pädagogischen Gesamtkonzeptes der Schule im Rahmen des Schulprogramms. Die Schülerbetreuung an Grundschulen bietet insbesondere einen Betreuungsrahmen, der die Gemeinschaftsfähigkeit der Kinder unterstützt und fördert. Innerhalb dieses Prozesses werden Auseinandersetzung, Absprache und Einhaltung von Regeln, Treffen von Vereinbarungen und Kompromissen sowie das Erfahren und Tolerieren von Unterschiedlichkeit gelebt und gelernt.

Vor diesem Hintergrund sei dringend Handlungsbedarf geboten, die Situation an allen Gründauer Schulen sowie dem Mehrgenerationenhaus Anton zu prüfen und die entsprechenden Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen, so Neumann abschließend.

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