CDU will Leerstände und Brachflächen im Ortsinnern abbauen

Die Wiederbelebung der Dorfmittelpunkte und der Erhalt alter Bausubstanz in den einzelnen Ortsteilen sei eine zentrale und wichtige Aufgabenstellung der Gemeinde Gründau in den nächsten Jahren, so der Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat der Gründauer Christdemokraten für die Kommunalwahl, Johannes Heger. „Wir wollen Leerstände und Brachflächen im Dorfinnern abbauen und die Attraktivität der Dorfkerne mit passenden Lösungen steigern“.

In diesem Zusammenhang gelte es zunächst, einen Plan zu entwickeln, der die Sanierung von Altbauten im Ortsinnern mit möglichen Impulsen für den Einzelhandel und dem kulturellen Dorfleben harmonisch verbindet und in den Mittelpunkt stellt. Nach Hegers Vorstellungen müssten die Hauseigentümer und potentiellen Kaufinteressenten bei ihren möglichen Vorhaben durch kompetente Beratung und kreative Ideen methodisch und fachlich unterstützt werden. Die Gemeinde Gründau müsse hierbei eine Vorreiterrolle einnehmen und die Sanierung von Altbauten mit Fördermaßnahmen lukrativ gestalten. „Wie die positive Erfahrung der Stadt Wanfried zeigt, könnte beispielsweise ein Kompetenzteam mit Architekten, Handwerkern und anderen Servicebereichen als Ideengeber fungieren und Anregungen für Renovierungsarbeiten oder Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen“, wie Heger betont. Denn modernes Wohnen im alten Haus habe durchaus Charme, könne individuell geplant und müsse nicht immer teurer sein als der Hausbau auf der grünen Wiese. Für die CDU sei zudem denkbar, dass anhand eines Modellhauses in Kooperation mit der Gemeinde Möglichkeiten und Chancen zur Sanierung und Nutzung alter Gebäude exemplarisch aufgezeigt werden. „Es ist höchste Zeit, das Augenmerk nicht allein auf Neubaugebiete, sondern vielmehr auch auf strukturverbessernde Maßnahmen in den Dörfern zu konzentrieren“, fordert Johannes Heger.

Photo: Johannes Heger (links) und Mitstreiter Thomas Dauth, Stefan Ament, Viviane Dreide, Christoph Engel setzen auf Erhalt alter Bausubstanz.

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