„Gemeinsam gegen Eingriffe in die Natur“: Die Gettenbacher Ortsbeiratskandidaten  Andre Weckeiser, Christa Eberling, Karlheinz Stengel, Albert Klug und Norbert Amon.
„Gemeinsam gegen Eingriffe in die Natur“: Die Gettenbacher Ortsbeiratskandidaten Andre Weckeiser, Christa Eberling, Karlheinz Stengel, Albert Klug und Norbert Amon.
Gemäß dem Gründauer Slogan „Die Gemeinde im Grünen“ setzen die Gründauer Christdemokraten auf den grundlegenden Schutz der Lebensräume von Mensch und Tier. Nur so lasse sich der derzeitige ausgezeichnete Freizeit- und Erholungswert der Gründauer Region nachhaltig bewahren.

„Wir unterstützen zwar in vertretbarem Maß die eingeleitete Energiewende“, so das Gemeindevorstandsmitglied Albert Klug. „Doch mit der Windkraftanlage „Vier Fichten“ hat Gründau bereits einen umfassenden Beitrag hierzu geleistet“. Es gebe demnach überhaupt keine Veranlassung, unser Naherholungsgebiet und Trinkwasser-Reservoir zugunsten weiterer Windräder zu opfern. „Wir lehnen daher den Bau zukünftiger Windkraftanlagen in unserer Region kategorisch ab“, wie Klug unterstreicht. „Außerdem“, so Klug weiter, „ist Gründau mit seinen Biogas-, Solar- und Wasserkraftanlagen überproportional gut aufgestellt und nimmt längst schon eine Vorbildposition bei der Erzeugung erneuerbarer Energien ein“. Ein Vorhaben der besonderen Art drohe darüber hinaus, das ökologische Gleichgewicht des Gründautals ins Wanken zu bringen: Im Zusammenhang mit der Sued-Link Stromtrasse, die bis 2025 die zukünftige Stromversorgung Bayerns mit Windenergie aus dem Norden der Bundesrepublik sicherstellen soll, werden derzeit Pläne diskutiert, die existierende Hochspannungsleitung durch die Gründauer Region entweder durch Aufseilung zu erhöhen oder gar eine parallele zweite oberirdische Trasse direkt daneben zu errichten. Dies bedeute im Klartext eine weitere Verschandelung unserer Gründauer Gemarkung, aber auch ein nicht zu unterschätzendes Gefährdungspotential für die Gesundheit der Bevölkerung durch elektromagnetische Strahlung. Albert Klug: „Ich bin froh, dass mittlerweile der Gründauer Gemeindevorstand mit einer negativen Stellungnahme diesen Planungen eine deutliche Absage erteilt hat. Wir Gründauer Christdemokraten werden den Kurs von Bürgermeister Gerald Helfrich selbstverständlich uneingeschränkt unterstützen“.

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