Christoph Engel bleibt CDU-Chef

Gründauer Christdemokraten wählen Vorstand

Der bisherige Parteivorsitzende Christoph Engel  wurde in der jüngsten Jahreshauptversammlung der CDU-Gründau mit einstimmigem Votum für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Viel Kontinuität, aber auch ein Reihe neuer Gesichter kennzeichneten die Wahlen des Parteivorstandes und der Delegierten für die unterschiedlichen Kreis- und Landeslisten.

Unter der Versammlungsleitung von Claus Witte, der gekonnt durch das umfangreiche Programm führte, wurden alle Vorschläge des Wahlvorbereitungsausschusses von den Mitgliedern angenommen. So wurden Stefan Ament und Helga Petzold als stellvertretende Vorsitzende genauso wiedergewählt wie Claudia Frank zur Schatzmeisterin. Neu im Team ist der Vorsitzende der Jungen Union, Sebastian Heinz, der als Schriftführer Alexander Voigt ablöst.  Personelle  Bewegung erfolgte bei der Wahl der acht Beisitzer, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte und Fachthemen verantworten. Neben den wiedergewählten Robert Voigt, Manuel Schneider, Volker Skowski, Ludger Fröhle und Hans-Joachim Kalbfleisch komplettieren Norbert Amon, Viviane Dreide und Alexander Voigt, allesamt in neuer Funktion, eine schlagkräftige Vorstandsriege. Für die Kassenprüfung der neuen Wahlperiode stehen Helmut Kahnert und Elly Kalbfleisch zur Verfügung. Neben der Vorstandswahl erfolgte außerdem die Vorstellung des kommunalpolitischen Programms für die Wahl 2016. Unter dem Motto „Zukunft. Sicher. Gestalten.“ hatte der Arbeitskreis „Wahlprogramm“ unter der Federführung von Volker Skowski insgesamt 132 Punkte in das Programm aufgenommen. Einige davon stellte Skowski den Mitgliedern vor. Oberstes Ziel sei es, die Finanzen der Gemeinde stabil sowie Gebühren und Steuern  niedrig zu halten. Kernziele seien zudem die Stärkung der Ortskerne und Modernisierung der Gemeinschaftshäuser. Auch spreche sich die CDU gegen weitere Windkraftanlagen aus, denn Wohn- und Freizeitwert der Gründauer Region gelte es zu erhalten.  Die CDU wolle die Feuerwehr ebenso wie Schutz persönlichen und öffentlichen Eigentums stärken. Die Sicherung der ärztlichen Versorgung vor Ort, zukunftsorientierte Gewerbeansiedlung sowie privat finanzierter Wohnungsbau runden die Vorhaben weitestgehend ab. „Wir haben ein schlüssiges, zukunftsorientiertes Programm zusammengestellt. Nun gilt es“, so Volker Skowski abschließend, „diese Ziele und Leitlinien auch in die Öffentlichkeit zu tragen  und dafür zu werben.

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