CDU-Fraktion unterstützt Umbau der Hain-Gründauer Mehrzweckhalle.

Irrungen und Wirrungen bei Gründauer SPD

„Mangelndes Demokratieverständnis, aber dafür umso mehr Polemik kennzeichnen die jüngsten Pressedarstellungen der Gründauer SPD zu den geplanten Sanierungsmaßnahmen der Mehrzweckhalle Hain-Gründau“, so der Vorwurf von CDU-Fraktionschef Johannes Heger.

Trotz anderslautender und falscher Behauptungen der Gründauer Genossen begrüße es seine Partei außerordentlich, dass das von der Verwaltung geplante und mit den Vereinen abgestimmte Umsetzungskonzept für das in die Jahre gekommene Gemeinschaftshaus nun in 2015 realisiert werde. „Genau dies habe ich auch in meiner Haushaltsrede in der Gemeindevertretung explizit deutlich gemacht, denn wir haben von Anfang an hinter dem Projekt gestanden“, wie Heger weiter anmerkt.
Um der chronischen Vergesslichkeit der SPD auf die Sprünge zu helfen, sei in diesem Zusammenhang in Erinnerung gerufen, dass die Umbaumaßnahmen für die Hain-Gründauer Mehrzweckhalle bereits im Jahr 2009 unter der Verantwortung von CDU/ FWG und dem damaligen Bürgermeister Heiko Merz in die Investitionsplanungen der Gemeinde eingeflossen sind.
„Wegen der erforderlichen Finanzierung der Ortsumgebung Hain-Gründau, aber auch weil zuvor kein adäquater, wirtschaftlich vertretbarer Vorschlag für die Belange der ansässigen Vereine gefunden wurde, konnte die Realisierung erst jetzt in Angriff genommen werden“, so der langjährige Hain-Gründauer Ortsvorsteher Norbert Heister.
Wenn sich nunmehr die SPD-Protagonisten Holzderber und Neugebauer in Szene setzen und als Wegbereiter und Ideengeber der Hallen-Sanierung aufspielen, dann sei dies nur ein leicht durchschaubarer Versuch, in Trittbrettfahrer-Manier politisches Kapital schlagen zu wollen.
Dabei treibt Fraktionschef Heger eine ganz andere Frage um: „Wo waren eigentlich die Gründauer Sozialdemokraten um Herrn Neugebauer in den Jahren 1994/ 1995 und 2000, als schon einmal Investitionen für Akkustik und Platzbefestigungen an der Hain-Gründauer Mehrzweckhalle anstanden und dank CDU auch vorgenommen wurden? Keine Spur von werbewirksamen Photos damals, denn die SPD übte sich in politischer Verweigerungshaltung und lehnte mehr als ein Jahrzehnt lang prinzipiell und kategorisch sämtliche Haushalte ab. All dies erfolgte zudem ohne Not“, wie Heger weiter ausführt, „zumal in dieser Zeitspanne die Grundlage für Gründaus ausgezeichnete Entwicklung gelegt und ein Rücklagenpolster geschaffen wurde, das die SPD aktuell im Begriff ist zu plündern“.
Die Haushaltsplanung 2015 habe für Gründauer Verhältnisse eine neue signifikante Dimension erreicht. Erstmals in der Historie Gründaus werde ein extrem hohes Defizit im Finanzhaushalt ausgewiesen, das nur mit einem massiven Griff von knapp 5 Millionen EURO in die Rücklagenkasse kompensiert werden könne. Gerade vor dem Hintergrund unsicherer Zeiten und sich permanent ändernder Rahmenbedingungen gelte es, die Mittel besonnen und effizient einzusetzen sowie jährlich wiederkehrende Folgekosten zu vermeiden. Dies sei durch falsche Entscheidungen und ideologiegetriebene Projekte der SPD leider nicht der Fall, und es liege die Befürchtung nahe, dass in wenigen Jahren die ursprünglich komfortablen Rücklagen vollständig aufgebraucht sind. Insofern sei es nur richtig und konsequent, den Haushalt als Gesamtwerk seitens der CDU abzulehnen und der SPD einen Freibrief zum „Geldausgeben“ zu verweigern. „Unabhängig davon ist es für uns Christdemokraten selbstverständlich, dass wir auch weiterhin allen sinnvollen und erforderlichen Investitionen unsere Unterstützung geben werden“, so die eindeutige Botschaft der Oppositionspartei.“ Insofern ist das Menetekel der SPD, wonach Gründauer Einrichtungen „vergammeln“ könnten, unrealistisch und absurd zugleich“.


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