Neujahrsempfang der CDU Main-Kinzig im Zeichen der EU-Finanzkrise

Gründauer Kommunalpolitiker beim Neujahrsempfang der CDU-Main-Kinzig: Christoph Engel, Helga Petzold, Gastredner Georg Fahrenschon, Johannes Heger, Norbert Amon und Hans-Joachim Kalbfleisch (von links).
Gründauer Kommunalpolitiker beim Neujahrsempfang der CDU-Main-Kinzig: Christoph Engel, Helga Petzold, Gastredner Georg Fahrenschon, Johannes Heger, Norbert Amon und Hans-Joachim Kalbfleisch (von links).
Ein glückliches Händchen bewies der neue Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig, Johannes Heger, der zu seiner Premiere beim Neujahrsempfang der heimischen Christdemokraten den Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, als Hauptredner eingeladen hatte.

Denn die Kreis-CDU hätte sich kein aktuelleres und brisanteres Thema für ihren Jahresauftakt aussuchen können. Und Fahrenschon war genau der richtige Mann, der mit Kompetenz und aller Deutlichkeit zu den Auswirkungen der jüngsten Entwicklung auf den Finanzmärkten Stellung bezog. Dabei übte der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes scharfe Kritik an der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und erinnerte insbesondere die jungen Menschen an den Wert des Sparens. Denn gerade deutsche Sparer und Kleinanleger leiden massiv unter der anhaltenden Niedrigzinspolitik. Dieses Übermaß an billigem Geld rieche nach Krise , so Fahrenschon, und sorge für Unsicherheit bei den deutschen Unternehmen und Verbrauchern. Auch für die EU-Mitgliedsländer setze die lockere Geldpolitik die falschen Anreize, denn der erforderliche Reformwille in den krisengeschüttelten Staaten werde dadurch nicht gefördert. Kreischef Johannes Heger, der mit einer souveränen Begrüßungsrede brillierte, war schließlich mit der Veranstaltung in Bad Orb sehr zufrieden: „Ich freue mich über die positive Resonanz zum diesjährigen Neujahrsempfang, und es macht deutlich, dass wir mit dem Hauptredner auch thematisch ins „Schwarze“ getroffen haben“.

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