Haushalts-Klausur der CDU-Gründau

Fraktionschef Heger lobt konstruktive Diskussionsbeiträge.

Teilnehmer der CDU-Klausur
Teilnehmer der CDU-Klausur

Vor dem Hintergrund des gemeindlichen Haushalts für 2015, der Ende diesen Jahres verabschiedet werden soll, traf sich die Fraktion der Gründauer Christdemokraten zu einer Klausurtagung, bei der potentielle Anträge im Besonderen, aber auch die Solidität der Gemeindefinanzen im Allgemeinen in den Mittelpunkt gerückt waren. „Ich bin mit der konstruktiven Erörterung der besprochenen Themen sehr zufrieden“, so Fraktionschef Johannes Heger, „und das Ergebnis macht deutlich, dass die CDU verantwortungsvoll an den finanziellen Schrauben des Gründauer Haushalts dreht“.

Anders als die SPD, die mit lockerer Hand und ohne Not in die Rücklagen der Gemeinde greift, konzentriert sich die CDU auf das Notwendigste und setzt dabei auf einige für Gründau elementare Schwerpunkte. Demnach wolle man seitens der Christdemokraten Maßnahmen vornehmen, um die teilweise verwaisten Dorfkerne neu zu beleben. Gemäß des Gründauer Slogans „Gemeinde im Grünen“ setze sich die CDU darüber hinaus insbesondere für den Erhalt der Wohn- und Freizeitqualität ein und dulde keine weiteren Eingriffe in die „ökologische grüne Lunge“ mit irreparablen Auswirkungen für Mensch und Tier.„Mit den 5 Windkraftanlagen an den Vier Fichten hat Gründau bereits einen enormen Beitrag zur Energiewende geleistet. Den Zubau weiterer Anlagen und den damit verbundenen Kahlschlag an der Natur lehnen wir kategorisch ab“, wie der Beigeordnete Norbert Amon anmerkt. Eine klare und eindeutige Position beziehen die Gründauer Christdemokraten auch bei der von der SPD geforderten kostenlosen Betreuung in den Kindertagesstätten, die mit einer Erhöhung der Gewerbesteuer gegenfinanziert werden soll. „Die vollständige Gebührenbefreiung zeigt in eine völlig falsche Richtung, zumal sich die KITA-Gebühren in Gründau auf einem extrem niedrigen Niveau befinden. In diesem Zusammenhang begrüße ich außerordentlich, dass sich Bürgermeister Gerald Helfrich wegen der finanziellen Konsequenzen für die Gemeinde weigert, die Umsetzung der Gebührenbefreiung vorzunehmen, und ich gehe davon aus, dass er diese Linie auch strikt beibehalten wird“, so Johannes Heger.
Zum Ausklang der Klausur wurde das weite Spektrum der Seniorenarbeit behandelt. Dabei hatten die Teilnehmer Gelegenheit, das aktuelle Konzept des Mehrgenerationenhauses Anton zur „Demenzversorgung in Gründau“ kennenzulernen. Nach dem interessanten Vortag standen Sabine Zoller und Gudrun Iffland für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung.

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