CDU-Gründau: „Stichhaltige Argumente liefern“

Die CDU begrüßt die Entscheidung der Gemeinde Gründau, die ablehnende Stellungnahme zum aktuellen Planungsentwurf des Regionalverbandes Frankfurt/ Rhein-Main hinsichtlich der  Vorranggebiete für Windräder erst Anfang Mai der Gemeindevertretung zur abschließenden Beratung vorzulegen.

Nach dem derzeitigen Stand des Regionalplans sollen neben dem bereits bestehenden Windpark „Vier Fichten“ zukünftig noch weitere Windkrafträder in der Gründauer Gemarkung errichtet werden. Genau dies aber wollen die Gemeinde Gründau, die IG Windjammer und große Teile der Bevölkerung nicht hinnehmen und lehnen einen erneuten Kahlschlag von Flora und Fauna mit teils einschneidenden und unkalkulierbaren Auswirkungen auf die Wohn- und Freizeitqualität Gründaus kategorisch ab. „Die in den Gremien nun einstimmig beschlossene Verschiebung um vier Wochen gibt der Gemeinde einen ausreichenden zeitlichen Puffer, um zusätzliche von der IG Windjammer eingebrachte Informationen in der Stellungnahme zu berücksichtigen und mit Expertisen verschiedener Fachgruppen anzureichern“, so die CDU-Parteichefin Ursula Neumann. Denn oberstes Ziel müsse sein, bereits in der ersten Stellungnahme genügend fundierte und nachweisbare Argumente zu liefern, damit die Gründauer Vorrangflächen aus der nachfolgenden Planungsphase gestrichen werden. Werde jedoch diese Chance vertan, dann sei es ungemein schwierig, den Zubau der Windkrafträder in der Gründauer Region zu verhindern. Da die Gemeinde beweispflichtig sei, geht Neumann davon aus, dass etwaige Kriterien und Vorgaben, die zur Ausweisung der Vorrangflächen führten, nur mit Expertenwissen und Gutachten zu widerlegen seien. Die Christdemokratin freut sich insbesondere über die große positive Resonanz aus der Bevölkerung und verweist auf die Unterschriftenaktion der IG-Windjammer: „Eine hohe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist ein sehr wichtiges Signal und wird die Stellungnahme der Gemeinde zusätzlich unterstreichen“.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben