Stefan Ament unterwegs in Mittel-Gründau

Der Bürgermeisterkandidat der CDU Gründau, Stefan Ament, schloss mit Mittel-Gründau seine Rundgangserie durch die Gründauer Ortsteile ab. Bei frühlingshaften Temperaturen und reger Teilnahme führte ihn der Weg zu verschiedenen Stationen des Dorfes. An der Schafhalle hob Ament das großartige Engagement der Mittel-Gründauer Feuerwehr hervor, die für den ausgezeichneten Zustand dieses Anwesens verantwortlich zeichne. Des Weiteren erinnerte er an die erfolgreichen Maßnahmen des Hochwasserschutzes, die zur Sicherheit der Anwohner der Bachgasse maßgeblich beigetragen haben.

Bei der Besichtigung des Hofguts „Domäne“ war unschwer festzustellen, dass sich der ehemalige „Schandfleck“ aufgrund der intensiven Sanierungsaktivitäten längst zu einem anschaulichen Objekt gewandelt hat. „Ich ziehe den Hut vor der Familie Hilmer, die im Laufe der letzten Jahre viel Geld und Herzblut eingesetzt hat, um den Zerfall des ehemals fürstlichen Anwesens zu stoppen und dort neue Nutzungsmöglichkeiten zu entwickeln“, so Ament. Hier gelte es insbesondere für die Gemeinde, gemeinsam mit dem Eigentümer tragfähige Lösungen, auch im gesellschaftlichen und sozialen Bereich, zu finden und zu unterstützen, wie Ament ergänzte. Ein anderes Thema bereitet derzeit vielen Mittel-Gründauern Bauchschmerzen: nach aktueller Lage.droht die Schließung des innerörtlichen Einkaufsmarktes Nahkauf. Hier hat sich aber zwischenzeitlich Bürgermeister Heiko Merz eingebracht und erfolgsversprechende Gespräche mit dem Ziel geführt, den Markt mit einem neuen Eigentümer fortführen zu können. Während des Rundganges machten Anwohner der Hain-Gründauer-Straße deutlich, dass die Verkehrssituationentlang der Durchgangsstraße weiterhin unerträglich sei. Gerade der den Ort passierende Schwerlastverkehr entwickele einen großen Geräuschpegel und bedrohe vor allem die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. „Durch die zusätzliche Erddeponie in Breitenborn hat sich die Intensität des Durchgangverkehrs weiter verstärkt, und es sind dringend adäquate Maßnahmen zur Beruhigung umzusetzen“, so AmentsResüme. Bei der abschließenden Diskussionsrunde unterstrich der christdemokratische Bürgermeisterkandidat nochmals seine Zielstellung zur Energiewende. Er werde jeglicher Planung von weiteren Windrädern in Gründau, so auch in Mittel-Gründau, eine kategorische Absage erteilen. Gründau habe neben bereits existierenden Solar-, Wasserkraft- und Biogasanlagen seinen Beitrag durch den geplanten Windpark „4 Fichten“ geleistet und dürfe keinen weiteren Eingriff in die Natur dulden.

 

Beigefügtes Photo: BM-Kandidat Stefan Ament gibt Erläuterungen zur Mittel-Gründauer Domäne.

 

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